Patientenstimmen

Gern wollen wir an dieser Stelle unsere Patient*innen zu Wort kommen lassen. So erfahren Sie aus erster Hand, wie diese ihre Mutter-Kind- oder Vater-Kind-Kurmaßnahme in einer unserer Kliniken erlebt haben, welche Erfahrungen und Eindrücke sie sammeln konnten und was sie im Anschluss an die Kur in ihren Alltag integrieren konnten, um so den Erfolg dieser Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahme zu verlängern.

Ganz besonders schön ist es zu lesen, wenn Mütter und Väter berichten, dass die Kur auch lange nach dem Aufenthalt noch Wirkung zeigt, sich das ein oder andere, das während des Kuraufenthaltes begonnen bzw. erlernt wurde, langfristig im Tagesablauf manifestiert.

Eine Vorsorge- oder Rehabilitationsmaßnahme für Mütter oder Väter und ihre Kinder ist als Hilfe zur Selbsthilfe zu verstehen. Vor Ort in der Klinik soll idealerweise ein Prozess angestoßen werden, der zuhause erfolgreich weitergeführt werden kann. 
Das macht eine Mutter-Kind-Kur oder Vater-Kind-Kur zum vollen Erfolg - langfristig!

Lesen Sie hier eine kleine Auswahl an Berichten von Patient*innen von denen Sie auf den einzelnen Klinik-Websites weitere finden.
 

Klinik Maximilian – Martin E.: Mehr auf mich achten Klinik Maximilian – Martin E.: Mehr auf mich achten

Als Vater eines sechsjährigen Kindes bin ich immer im Einsatz. Dazu kommen der Vollzeitjob und natürlich die normalen Alltagsprobleme. Irgendwann konnte ich einfach nicht mehr. Ich brauchte eine Auszeit und beantragte eine Vater-Kind-Kur.

Die Entscheidung habe ich nicht bereut. Durch die Hygienemaßnahmen aufgrund der Corona-Pandemie war die Klinik nur halb belegt, sodass ich mich wirklich entspannen konnte. Ihr Übriges taten die Mitarbeiter der Klinik Maximilian. Sie waren immer sehr freundlich, sodass ich mich gut aufgehoben und betreut gefühlt habe. Auch die schöne Lage und die hohe Sauberkeit in der Mutter-/Vater-Kind-Klinik spielten eine große Rolle. Mein Sohn und ich fühlten uns pudelwohl. Von Heimweh keine Spur.

Für mich habe ich in den Alltag mitgenommen, mehr auf mich zu achten. Ich würde die Klinik jederzeit weiterempfehlen.

Ganz herzliche Grüße und Danke!
Martin E.

Klinik Alpenhof – Lisa K.: Ich konnte mein Leben sehr zum Positiven verändern Klinik Alpenhof – Lisa K.: Ich konnte mein Leben sehr zum Positiven verändern

"Liebes Alpenhof-Team,
im vergangenen Jahr durften meine zwei kleinen Söhne und ich eine Mutter-Kind-Kur bei Ihnen im Alpenhof machen und ich konnte mein Leben sehr zum Positiven verändern. Vor allem habe ich ganz viel Bewegung und Sport zur Stressbewältigung in den Alltag integriert und meine Ernährung nach den Tipps Eurer Coaches umgestellt. Dadurch und durch die Krankengymnastik zu Hause konnte ich meine Rückenbeschwerden in den Griff kriegen und
habe bis jetzt mein Gewicht um 15 Kilo reduziert!
Ich fühle mich seither gesund und aktiv, darüber freue ich mich und das hätte ich ohne die wunderbaren Menschen des Alpenhofs nicht annähernd und in so kurzer Zeit begriffen und geschafft!
Ich möchte mich bei Euch ALLEN ganz herzlich bedanken, die mir mit einem Lächeln und einem freundlichen Wort begegnet sind! Es gibt so viele schöne Erinnerungen an den Aufenthalt, da werde ich auch in Zukunft immer sehr gerne dran zurückdenken!

Besonderer Dank geht an:

  •  Fr. Dr. Wolf und ihre ehrliche und humorvolle Art mir zu sagen, dass ich zu dick bin :- ) - ich habe es geändert!
  •  Gerlinde, die während der Klangschalentherapie mein langjähriges Rückenleiden aufgedeckt hat, das ich dann gezielt therapieren konnte
  •  Kristina und Karin aus der Seepferdchengruppe, die sich sehr liebevoll um meinen zweijährigen Sohn Theo gekümmert haben, der morgens oft weinte
  •  Doris, Malvina und Claudia, die meinem fünfjährigen Sohn Oskar unheimlich wunderbar betreut haben. Ich war baff, als ich die volle Mappe zum Schluss gesehen habe...
  •  Eva, Tanja und Viktor fürs Nordic Walking: Ich laufe heute noch begeistert mehrmals die Woche!
  •  Dr. Lindner für die vielen guten Gespräche und Anregungen
  •  Marie und Anna: Ich habe mit der 3-Mal-am-Tag-Essen-Methode in 7 Monaten 15 Kilo verloren. Und das Beste: Ich bin satt! Unfassbar, Danke für eure wertvolle Beratung!
  •  Franz: Ich kneippe jeden Tag (!) nach dem Duschen die Beine!
  •  und natürlich an Claudia, die gute Putzfee im 2. Stock, für ihre freundliche Art jeden Tag

 

Ich habe so viel über mich gelernt, ich danke allen Angestellten, die mir in der Kur so freundlich begegnet sind. Ich liebe mein neues Leben!

Ganz herzliche Grüße,
Lisa Kiermaier mit Oskar und Theodor"

Klinik Lindenhof – Susanne: Mein Akku lief bereits auf Reserve Klinik Lindenhof – Susanne: Mein Akku lief bereits auf Reserve

Es war enttäuschend, als die Nachricht kam, dass die Mutter-Kind-Klinik Lindenhof wegen Corona schließen musste. Zu dem Zeitpunkt lief mein Akku schon nur noch auf Reserve und ich hatte schon da nur noch auf den Tag unserer Abreise zur Klinik hingearbeitet.
Als dann doch noch die Zusage für den Ersatztermin kam, war ich erleichtert. Endlich Zeit für mich, für meine Kinder. Ich war seelisch erschöpft, litt ständig unter Kopfschmerzen, Zeit für mich selbst hatte ich schon lange nicht mehr. Das wirkte sich auf meinen Gemütszustand, aber auch auf meinen Körper aus.

Umso wohler fühlten mein Sohn und ich uns, als wir endlich in der Mutter-Kind-Klinik waren. Trotz Corona hatten wir nie Angst, dass wir uns anstecken könnten. Die Vorkehrungen der Einrichtungen waren nachvollziehbar und gut umgesetzt. Auch die Angebote für die Familie waren sehr gut. Ich hatte viel gemeinsame Qualitätszeit mit meinem Sohn. Wir waren sozusagen ständig an der frischen Luft, bastelten und bewegten uns viel. Ich lernte, auch auf mich zu achten. Diese Achtsamkeit möchte ich in meinen Alltag einbauen und bewußt Raum für gemeinsame Zeit schaffen. Die kam im täglichen Einerlei immer zu kurz.
Uns hat die Mutter-Kind-Kur sehr geholfen. Sie hat uns für eine gewisse Zeit die Alltagssorgen genommen, mir Zeit für mich und die Gelegenheit gegeben, darüber nachzudenken, wie es mir geht, was ich möchte. Doch das Wichtigste war, mein Kind glücklich zu sehen.

Viele Grüße und herzlichen Dank, Susanne

Klinik Maximilian – Manuela S.: Mehr Ruhe bewahren Klinik Maximilian – Manuela S.: Mehr Ruhe bewahren

Die Rückenprobleme waren immer da. Auch die Erschöpfung begleitete mich durch meinen Alltag – mit drei Kindern und einem 30-Stunden-Job. Nach meiner ersten Mutter-Kind-Kur vor fünf Jahren stand für mich sofort fest, dass ich wieder fahren würde. Die Bewilligung kam schnell. Ich freute mich auf die Kur und darauf, dass mir geholfen wird. Umso größer war meine Enttäuschung, als der Termin aufgrund der Corona-Pandemie verschoben wurde. Im Herbst funktionierte es dann endlich. Schon nach kurzer Zeit fühlte ich mich in der Klinik Maximilian wohl. Auch meiner Tochter ging es gut. Sie hat viele Freunde gefunden. Die Gespräche mit den Psychologen, die Ruhe, der Abstand vom Alltag und die Zeit fürs Kind halfen mir besonders. Ich sehe jetzt viele Dinge anders und fühle mich erholt. Der Beziehung zwischen meiner Tochter und mir tat die Kur auch gut. Meine Tochter hat sich verändert und ist offener mir gegenüber. Auch nach der Mutter-Kind-Kur versuche ich, bewusst auf mich zu achten, mehr Ruhe zu bewahren und mir Zeit für mich zu nehmen.

Danke und herzliche Grüße, Manuela S.

Klinik Mikina – Silke Sch.: Von A-Z hat alles gepasst Klinik Mikina – Silke Sch.: Von A-Z hat alles gepasst

Ich hatte Angst, dass unser normaler Termin aufgrund der Corona-Pandemie weit nach hinten verschoben wird. Umso größer war die Freude, dass wir zum ursprünglichen Termin anreisen konnten. Wir, meine drei Kinder (12 und 2 x 9) fühlten uns sofort wohl. Schon fünf Minuten nach unserer Ankunft hat es uns sehr gut gefallen. Die Kinder waren vor der Kur noch skeptisch, fanden es aber von der ersten Minute an super! Wir wären auch noch länger geblieben.

Für mich war die Kur ein Segen. Als ich in der Fachklinik Mikina eintraf, war ich erschöpft, gestresst und hatte fast täglich Kopfschmerzen. Als Alleinerziehende mit drei Kindern und einem Teilzeit-Job ist mein Alltag sehr stressig. Bei der Mutter-Kind-Kur wollte ich endlich mal etwas Zeit für mich haben, den Stress abbauen und gemeinsame Zeit mit meinen Kindern verbringen.

Ich war froh, als mich mein Arzt über die Möglichkeit dieser Kur informierte. Binnen zwei Wochen hatte ich die Bewilligung meiner Krankenkasse, sodass ich viel Zeit hatte, um meine Kinder und mich mental und organisatorisch darauf vorzubereiten.

Natürlich hatten wir Bedenken, dass wir uns anstecken. Diese Bedenken verschwanden jedoch nach unserer Ankunft. Wir fühlten uns zu jeder Zeit sicher dort. Es hat alles von A bis Z gepasst.

Nach unserer Heimkehr hatte uns der Alltag schnell wieder. Trotzdem konnte ich einiges aus der Kur mitnehmen. Ich denke jetzt manchmal an mich und nehme mir regelmäßig kurze Auszeiten, in denen ich zum Beispiel Sport treibe oder Ruhepausen einlege.

Herzliche Grüße Ihre Silke Sch.

Klinik Lindenhof – Beate H.: Warum kann nicht einfach mal etwas klappen? Klinik Lindenhof – Beate H.: Warum kann nicht einfach mal etwas klappen?

Warum kann nicht einfach mal etwas klappen? Dieser Gedanke schwirrte in meinem Kopf herum, als ich erfuhr, dass meine Mutter-Kind-Kur wegen Corona verschoben werden muss. Klar, gleich danach setzte der Pragmatismus ein, der vielen Eltern eigen ist. Abwarten und Tee trinken. Ich kann an der Situation ohnehin nichts ändern.

Umso glücklicher war ich, als der Ersatztermin für die verschobene Kur kam. Endlich war die Zeit wieder in greifbare Nähe gerückt, in der ich nicht immer funktionieren musste. Ich war erschöpft, ausgelaugt, stand immer unter Strom und hatte Angst vor neuen Aufgaben.

In den ersten Tagen nach meiner Ankunft war ich erleichtert, dass trotz Corona die Kur stattfand. Ich war neugierig auf das, was kommen wird, hatte aber auch gemischte Gefühle, ob ich die neuen Aufgaben bewältigen werde und den Anforderungen gerecht werden kann.

Wir fanden uns schnell in den neuen „Alltag“ rein. Trotz Corona hatten wir keine Angst vor Ansteckungen. Es wurde sehr viel für die Sicherheit getan und wir hatten nie das Gefühl, dass irgendetwas dem Zufall überlassen wurde. Darüber hinaus konnte ich viel Neues ausprobieren. Egal, ob Sportgeräte, Physiotherm, Massagen oder eben neue Sportarten im Rahmen der Therapie: Durch die kurzen, überschaubaren Trainingseinheiten in der Freizeitbetreuung habe ich mich getraut, auch bei unbekannten Aktivitäten einmal vorbeizuschauen und mitzumachen. Diese kurzen Einblicke in die verschiedenen Sportarten bzw. Aktivitäten ermöglichten es mir, besser einzuschätzen, was zu mir passt und was mir guttun könnte.

Durch die Kur kann ich mir vorstellen, etwas nur für mich zu machen und alle „Wenn und Aber“ außer Acht zu lassen. Auch meine Kinder nehmen viel aus dieser Mutter-Kind-Kur mit. Sie haben mal wieder erlebt, wie schön es ist, gemeinsam mit anderen Spaß zu haben. Ich hoffe einfach, dass sie sich dieses Gefühl im Alltag erhalten können.

Als Familie haben wir von dieser Mutter-Kind-Kur profitiert. Wir haben jetzt mehr Verständnis füreinander. Es wirkt sich auch positiv aus, dass ich nicht mehr so gereizt bin, was natürlich zu einem wesentlich besseren Klima beiträgt als vorher. Die Anspannung im Alltag ist ebenfalls nicht mehr so hoch und das schont die Nerven.

Ich würde gern noch einmal eine Kur machen. Leider ist meine Tochter dann schon zu alt dafür, sodass das nicht mehr gehen wird.

Ganz herzliche Grüße,
Ihre Beate H.

Klinik Alpenhof – Marion S.: Endlich Zeit für mich Klinik Alpenhof – Marion S.: Endlich Zeit für mich

Es war schon wieder so ein Morgen – ein Morgen, an dem ich am liebsten im Bett geblieben wäre. Drei Kinder, Haushalt, Job und die üblichen Alltagsprobleme warteten nur darauf, von mir in Angriff genommen zu werden. Einfach liegen zu bleiben, das geht natürlich nicht. Ich funktionierte, war allzeit bereit, ohne Rücksicht auf meine Bedürfnisse.
Zeit für sich zu finden: Ein Wunsch, den sicher viele Mütter und Väter haben. Doch die Doppelbelastung aus Haushalt, Beruf und Kindererziehung lässt dies nur selten zu. Das bleibt nicht folgenlos - auch bei mir nicht. Irgendwann schrie mein Körper "Stopp". Mein Arzt riet mir, zu einer Kur zu fahren. Die permanente Belastung hatte ihre Spuren hinterlassen. Ich war einfach nur erschöpft - so erschöpft, dass mir die Kraft für den Alltag fehlte.

Gemeinsam mit einem meiner drei Kinder trat ich meine Mutter-Kind-Kur in der Klinik Alpenhof an. Allein die Lage der Klinik im malerischen Chiemgau holte mich aus meinen Alltag. Die Umgebung, aber auch die Angebote in der Klinik brachten mich dazu, Sport zu treiben und mich zu bewegen. Ich bin walken gegangen. Dabei konnte ich herrlich abschalten und einen klaren Kopf bekommen. Die nahen Alpen und die frische Luft des Chiemsees halfen mir dabei.
Meine körperlichen Beschwerden ließen durch die physiotherapeutischen Behandlungen im Lauf der Mutter-Kind-Kur nach. Nach drei Wochen fühlte ich mich wieder fit genug für mein Leben zu Hause.

Ob ich heute noch von der Kur profitiere? Ich habe mir viel mitgenommen aus meinem Aufenthalt in der Mutter-Kind-Klinik Alpenhof. Die unbelastete Zeit mit meinem Kind und lieben Menschen gaben mir viel Energie.

Herzliche Grüße, Ihre Marion S.

Insel-Klinik Sylt – Björn D.: Ein Moment, der alles verändert Insel-Klinik Sylt – Björn D.: Ein Moment, der alles verändert

Da war er – dieser eine Moment, der so viel verändern kann. Der Moment, in dem ganze Leben eine neue Wendung nehmen oder zum Stillstand kommen. Bei mir war es der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein.
Magenprobleme, Schlafstörungen und immer mit den Gedanken bei den Kindern zu sein waren die Auswirkungen, die mein Beruf mit sich brachte. Als Berufskraftfahrer sehe ich meine Kinder nur sehr selten – meistens am Wochenende oder eventuell mal eine Stunde am Abend. Zu wenig für mich. Mein Körper zeigte mir deutlich, dass er etwas ändern musste. Durch meine Frau erfuhr ich von der Möglichkeit einer Vater-Kind-Kur und beschloss, diese zu nutzen.

Erst zum Hausarzt, dann zur Kur
Ich ging zu meinen Hausarzt, der mich sofort bei meinem Vorhaben unterstützte und die erforderlichen Verordnungsbögen ausfüllte. Hilfe bei der Beantragung der Kur und der Auswahl der geeigneten Klinik erhielt ich bei einer Beratungsstelle.
Bei meiner Anreise wusste ich nicht, was mich erwartet. Wie würde die Betreuung meines behinderten Sohnes sein? Welche Behandlungen kamen auf mich zu? Würde ich genügend Zeit und Energie für mein Kind haben? Die Bedenken verflogen und schon bald befanden wir uns im Kuralltag. Massagen, psychologische Einzelgespräche, Gespräche mit anderen Kurteilnehmern, Ausflüge mit meinem Sohn etc.: Die Zeit war intensiv. Die gemeinsame Zeit mit meinem Sohn war wertvoll für mich. Die Kinderbetreuung war trotz Corona gut. Ich habe Zeit für mich gehabt, obwohl ich die Betreuung nur selten genutzt habe, denn ich wollte lieber jeden Moment mit meinem Sohn verbringen.

Endlich Zeit
Zeit spielt in meinem Leben eine große Rolle. Als Berufskraftfahrer bin ich oft unterwegs. Mir fehlen die Momente mit meiner Familie, vor allem mit meinem Sohn. Während der Vater-Kind-Kur hatte ich sie endlich und nutzte sie – auch, um über Veränderungen nachzudenken. Mein Sohn hat zu mir gesagt, dass er nicht möchte, dass ich immer so lange und viel arbeiten bin. Und dass er es so schön findet mit mir in der Kur. Diese Worte haben mich umgehauen oder eigentlich die Entscheidung gefördert, vor der ich schon seit Monaten stand. Ich entschied mich dazu, beruflich umzusatteln, um mehr Lebenszeit mit meiner Familie zu haben. Es fällt mir sehr schwer jetzt, nach der Kur arbeiten zu gehen. Ich möchte die Familie nicht mehr allein lassen. Schon kurz nach dem Ende der Kur fing ich damit an, Bewerbungen zu schreiben. Für mich war die Vater-Kind-Kur definitiv ein Wendepunkt.

Im Geiste bin ich noch auf Sylt, in der Klinik, Ihr Björn D.

Klinik Nordseedeich – Nicole K.: Ein Lächeln an jeder Stelle Klinik Nordseedeich – Nicole K.: Ein Lächeln an jeder Stelle

Richtiggehend erschöpft war ich bei unserer Ankunft in der Klinik Nordseedeich und niedergeschlagen. Hinter mir lagen Monate voller Anspannung. Mein Vollzeit-Job (38 Stunden), die Erziehung meiner 10 Jahre alten Tochter, der Haushalt und die klassischen Alltagsprobleme haben über die Jahre einfach ihre Spuren hinterlassen. Eine Mutter-Kind-Kur sollte mir Abstand zum Alltag und seelische Entlastung bringen. Als dann die Zusage für die Kur kam, wollte ich die Maßnahme eigentlich nicht mehr in Anspruch nehmen – zu groß war die Unsicherheit darüber, was uns wohl erwartet. Gefahren bin ich dann trotzdem und habe es nicht bereut.

In den ganzen drei Wochen habe ich an jeder Stelle ein Lächeln bekommen und immer Freundlichkeit erfahren. Trotz vieler Menschen wurde ich mit Namen angesprochen und auch unter der Mund-Nase-Bedeckung erkannt. Alles in allem haben wir die drei Wochen genießen und uns erholen können, wie schon lange nicht mehr. Vor allem, wenn ich schon allein an die Besserung meines eigenen Gemütszustandes denke.

Ich war am Ende meiner Kräfte und habe hier in der Mutter-Kind-Kur wieder neue Energie für meinen Alltag bekommen und Strategien zur Stressbewältigung erlernt. Das in der Sporttherapie erlernte und trainierte konnte ich wunderbar als Bewegungselement in den Alltag intergrieren.

Meine Tochter, die übrigens absolut mäkelig ist und sehr eintönig, was Essen angeht, hat in der Kur bis auf eine Mahlzeit alles gegessen und ihr hat alles geschmeckt. Und wenn etwas doch mal nicht angenommen wurde, gab es immer Alternativen und auch hier ein Lächeln für alle.

Was ich aus der Kur mitgenommen habe? Ich habe gelernt, auch mal nein zu sagen, an mich selbst zu denken. Das habe ich in meinen Alltag mitgenommen. Auch die Bindung zu meiner Tochter ist wieder enger geworden. Ich konnte entspannen und tatsächlich Abstand zum Alltag gewinnen. Wir hätten gern verlängert, was durch Corona nicht möglich ist. Aber wenn es irgendwie machbar ist, werden wir wiederkommen.

Herzliche Grüße, Ihre Nicole K.

Klinik Mikina – Denise K.: Liebes MIKINA-Team Klinik Mikina – Denise K.: Liebes MIKINA-Team

ich möchte mich bei allen „Alltagshelfern“ bedanken. Natürlich fragte ich mich auch, wie eine Kur in diesen Zeiten wohl aussehen mag und ob diese zielführend ist. Die steigenden Zahlen blieben uns auch in der Kur nicht verborgen. Doch die Umsetzung der Hygienemaßnahmen finde ich gelungen. Es handelte sich nicht um meine erste Kur und im Vergleich dazu möchte ich diese Kur nicht missen. Die Kursgrößen waren meiner Meinung nach ideal. Egal ob Sport, Entspannung, Ernährungskurse oder Stressseminare: Meinem Empfinden nach sind diese umso wirkungsvoller, da es sich im kleinen Rahmen viel effektiver „arbeiten“ ließ. Das Essen mit einer Familie pro Tisch war entspannter, als man es sonst von einer Kur kennen mag. Trotz allem entstand eine Gemeinschaft und das Privileg einer Kur in diesen Zeiten war allen bewusst.

Die Zimmer wurden regelmäßig gereinigt, überall wurde auf die Händedesinfektion geachtet und es wurde für jeden Tag ein Mundschutz für Mutter und Kind ausgehändigt. Wer mochte, konnte auch auf dem Zimmer essen. Das Essen war so super, dass es auf keinen Fall unerwähnt bleiben darf. Jeden Tag eine große Auswahl an Salaten, die ständig variierten. Auch das warme Essen bot jede Menge Abwechslung.

Optimal in diesen Zeiten war natürlich die Einbindung der Tiertherapie und weitere Outdoor-Aktivitäten. Ich kann diese Einrichtung insbesondere und eine Kur allgemein in diesen Zeiten empfehlen. Die Corona-Krise erhöht den Stressfaktor im Alltag, dem man hier wunderbar entfliehen kann. Zu Hause sind die Kinder und die Mütter wesentlich mehr Risikofaktoren ausgesetzt – vorausgesetzt, sie haben sich zu Hause nicht isoliert.

Meinen herzlichsten Dank an die Therapeuten, Küche, Reinigung, Leitung und alle, die sich hier so rührend um uns gekümmert haben.

Viele Grüße Denise K.

Klinik Nordseedeich – Britta H.: Endlich Zeit für mich und mein Kind Klinik Nordseedeich – Britta H.: Endlich Zeit für mich und mein Kind

Die Zeit mit meinen Kindern ohne den ganzen Alltag hintendran - das hat mir geholfen. Als ich 2017 mit meinen beiden Kindern (11 und 7 Jahre alt) in der Mutter/Vater und Kind-Klinik Nordseedeich ankam, war ich erschöpft. Zusätzlich litt ich an Asthma Bronchiale – eine Krankheit, die mich zusätzlich zu Haushalt, Beruf und Kinder belastete.

Klar, als kaufmännische Angestellte, die „nur“ 20 Stunden in der Woche arbeitet, hatte ich nicht viel Verständnis zu erwarten. Dabei war es gerade diese Stundenzahl, wegen der alle Welt von mir eine Energie und Belastungsfähigkeit erwartete, die ich nicht hatte bzw. haben konnte. Ich musste mich aufteilen zwischen Haushalt, Beruf und Kinder. Wenn ich nach Hause kam, ging es für mich weiter. Von Ruhezeiten war gar keine Rede.

Diese Kur war für mich wie ein Befreiungsschlag. Ich genoss es, endlich Qualitätszeit mit meinen Kindern zu haben. Ich konnte mal durchatmen, mich einfach mal hinsetzen, walken gehen, Atemübungen machen – mich auf mich besinnen, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen, das irgendetwas liegenbleibt. Das habe ich bis heute in meinem Alltag beibehalten. Ich würde sofort wieder eine Mutter-Kind-Kur beantragen, kann es aber aus beruflichen Gründen nicht.

Ich denke immer noch gern an die Zeit zurück, Ihre Britta H.

Insel-Klinik Sylt – Vanessa H.: Reif für die Insel-Kur Insel-Klinik Sylt – Vanessa H.: Reif für die Insel-Kur

Die Sehnsucht war groß, fast so groß wie die Erschöpfung, die mir nicht nur schlaflose Nächte bereitete, sondern mich auch an den Rand des Zusammenbruchs brachte. Einfach mal Ruhe haben, Zeit, Erholung, raus aus dem Alltag gehen. Kein Kochen, kein Haushalt, keine Arbeit – nur Zeit. Für mich war Zeit eine Seltenheit. Durch meinen Beruf und dem damit verbundenen Arbeitsweg von täglich bis zu drei Stunden bin ich viel unterwegs. Dazu kommt der Haushalt, der Alltag und die Erziehung meiner zehn Jahre alten Tochter. Irgendwann stieg die Erschöpfung ins Unermessliche. Ich beantragte eine Mutter-Kind-Kur.

Als die Zusage kam, war ich im wahrsten Sinne des Wortes reif für die Insel. Umso größer war die Enttäuschung, als ich die Nachricht erhielt, dass mein Termin im März 2020 aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden muss. Auf wann, war lange nicht klar. Niemand konnte absehen, wie lange es Einschränkungen durch die Pandemie geben würde. Im Juli 2020 war es dann soweit. Ich zog mit meiner Tochter für drei Wochen in die Insel-Klinik Sylt.

Wir fühlten uns vom ersten Moment an wohl. Alle waren sehr nett, hilfsbereit und haben sich viel Mühe gegeben. Vor allem hinsichtlich der Corona-Schutzmaßnahmen waren alle Mitarbeiter in der Klinik sehr bemüht. Es gab eine Einbahnstraßenregelung, feste Gruppen und kleinere Teilnehmerzahlen im "Kino", Werkraum und den Anwendungen. Trotzdem hatte ich nicht das Gefühl, etwas zu verpassen. Meine Anwendungen waren sehr schön. Ich hatte Wassergymnastik, Fitness, Nordic Walking, Wirbelsäulengymnastik und Massagen. Wenn mir etwas zu viel war, mir etwas nicht gefiel oder ich eine zusätzliche Anwendung haben wollte, konnte ich es mitteilen und mein Therapieplan wurde schnellstmöglich angepasst. Darüber hinaus war es besonders schön, dass ich endlich mal viel Zeit mit meiner Tochter verbringen konnte. Auch das haben wir beide gebraucht.

Auch meine Tochter hat die Mutter-Kind-Kur in guter Erinnerung. Meine Tochter fühlte sich sehr wohl. Sie hatte eine tolle Gruppe und wundervolle Erzieher (grüne Gruppe), die auch schöne Dinge unternommen haben. Von Langeweile keine Spur. Abenteuer und Spaß trotz Corona.

Ich würde definitiv noch einmal eine Mutter-Kind-Kur machen. Es ist eine tolle Klinik mit tollen Mitarbeitern auf einer traumhaften Insel (auch bei schlechtem Wetter). Die Nordseeluft hat uns gutgetan. Die Anwendungen am Strand, z. B. Nordic Walking, haben mir geholfen, den Kopf freizubekommen. Auch die Strandspaziergänge in der Freizeit sowie den Luxus, sich nicht um Haushalt, Einkäufe und Kochen kümmern zu müssen, fand ich sehr schön. Ich habe versucht, von der Arbeit abzuschalten, was allerdings ausbaufähig ist. Die Kur gab mir die Möglichkeit, mich mehr auf meinen Körper und das, was wirklich wichtig ist, zu konzentrieren. Auch jetzt, nach der Kur, setze ich die Tipps, die ich in der Kur erhalten habe, in den Alltag um, damit die Erschöpfung nicht so schnell zurückkommt.

Viele Grüße und herzlichen Dank, Vanessan H.