Im Wald zur Ruhe kommen

Unsere Klinik am Kurpark hat einen natürlichen Verbündeten gegen den Stress, der sozusagen ganz automatisch für inneren Ausgleich sorgt - den herrlichen Bayerischen Wald!

Die vergangenen Monate mit ihren Lockdowns, Abstandsregelungen, Ausgangsbeschränkungen und Homeschooling haben uns allen gezeigt, wie schnell sich unser Leben grundlegend verändern kann, wie es eingeengt und beschränkt werden kann.

Diese Enge, dieses "sich in die Situation fügen müssen" und die damit einhergehende Monotonie setzen uns zu und bringen vermehrt Stresssituationen zu Tage, die bei Groß und Klein ihre Spuren hinterlassen.

Bei uns, im Bayerischen Wald, haben wir einen natürlichen Verbündeten gegen den Stress, der sozusagen ganz automatisch für inneren Ausgleich sorgt – unseren herrlichen Wald!

Mit allen Sinnen spazieren wir hindurch, entschleunigen, lassen uns von der Ruhe und Stille einnehmen und kommen dabei selbst zur Ruhe.
Wir hören bewusst auf die Stimmen des Waldes, das Vogelgezwitscher, das Sprudeln des Baches – fernab von all den Geräuschen des Alltags. Wir spüren die Kraft und Stärke der Bäume, ihr Verwurzeltsein. Auch wir erden uns und finden wieder zu mehr Ausgeglichenheit und Gelassenheit.
Was könnte der Wald uns nicht alles erzählen? So entdecken wir die Magie alter Steine und abgestorbener Baumriesen, fühlen deren Formen und Farben und schicken unseren Geist auf die Reise…

Wir bewegen uns in alle Richtungen, frei in Raum und Zeit. Wir atmen uns frei, wir atmen grün.

Und ganz nebenbei wirkt der Aufenthalt im Wald wie eine Aromatherapie: Wir stärken unser Immunsystem durch das Einatmen der ätherischen Öle, die von den Bäumen an die Umgebung abgegeben werden. Neben den Stresshormonen können sogar Angstzustände und depressive Verstimmungen reduziert werden.

Gern animieren wir unsere Patient*innen, den Wald zu erkunden, auf eine Reise in die Entschleunigung zu gehen.
Ob bei einem kurzen Spaziergang oder einer längeren Wanderung, wir laden jeden ein – allein, oder gemeinsam mit anderen Patient*innen und den Kindern – unseren Wald, den „Woid“ zu entdecken.