"Komm Papa, wir gehen auf Kur!"
Wichtiger Tipp: Auch Vätern steht eine Kurmaßnahme mit Kindern zu
Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr. Noch nie hat dieses Sprichwort so sehr in unsere Gesellschaft gepasst wie heute. Denn das Rollenbild innerhalb der Familie hat sich in den vergangenen Jahren enorm gewandelt. Väter sind weitaus mehr in die Kindererziehung und in den Haushalt eingebunden als noch vor zehn Jahren. Allein jeder fünfte Alleinerziehende ist heute männlich. Die damit verbundenen Strapazen einer Mutter spüren nun auch immer mehr Väter: Durch die hohe Belastung in Familie, Beruf sowie den Haushalt kann sich auch beim „starken Geschlecht“ ein Ungleichgewicht zwischen Körper, Geist und Seele einstellen.
Auch Väter können eine Vorsorge- oder Rehabilitationsleistung zusammen mit ihren Kindern im Rahmen einer Mutter/Vater & Kind-Kur in Anspruch nehmen können, wenn eine Kurbedürftigkeit vorliegt, die vom Arzt entsprechend attestiert wird.
Folgende Indikationen können während der dreiwöchigen Kurmaßnahme behandelt werden: Erschöpfungszustände, aus denen sich das Burn Out entwickeln kann, Angstzustände, Schlafstörungen, aber auch Rückenschmerzen und Gelenkbeschwerden. Die Väter finden Ruhe, Entspannung und einen Ausgleich durch sportliche und familienbezogene Aktivitäten. Zu bestimmten Krankheitsbildern und besonderen Lebensumständen werden so genannte Schwerpunktkuren angeboten. Diese bieten ein gezieltes und umfassendes Behandlungsprogramm zu verschiedenen Themenkreisen sowie den Austausch mit davon ebenfalls Betroffenen an.
Väter erhalten die notwendigen Attest- und Antragsformulare bei ihrer gesetzlichen Krankenkasse oder im Internet unter www.mutter-kind.de zum Download
Die Formulare werden vom Haus- oder Facharzt ausgefüllt. Damit kann bei der Krankenkasse eine Mutter/Vater & Kind-Kur bei der Krankenkasse beantragt werden.

Auch Väter können eine Mutter/Vater & Kind-Kur beantragen.
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