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Auch Väter können mit ihrem Kind zur Kur


Auch Väter können mit ihren Kindern eine Vorsorge- bzw. Rehabilitationsmaßnahme im Rahmen einer Mutter/Vater & Kind-Kur beantragen, wenn eine vom Arzt entsprechend attestierte Kurbedürftigkeit vorliegt.

Das Rollenbild innerhalb der Familie hat sich gewandelt. Väter sind weitaus mehr in die Kindererziehung und in den Haushalt eingebunden als noch vor zehn Jahren. Allein jeder fünfte Alleinerziehende ist heute männlich. Die damit verbundenen Strapazen einer Mutter spüren nun auch immer mehr Väter: Durch die Dreifach-Belastung in Familie, Beruf und Haushalt kann sich auch beim „starken Geschlecht“ ein Ungleichgewicht zwischen Körper, Geist und Seele einstellen.

Folgende Indikationen können im Rahmen einer Mutter/Vater & Kind-Kur behandelt werden: Erschöpfungszustände, aus denen sich das Burnout entwickeln kann, Angstzustände, Schlafstörungen, aber auch Rückenschmerzen und Gelenkbeschwerden. Die Väter finden hier Ruhe, Entspannung und einen Ausgleich durch sportliche und familienbezogene Aktivitäten.

Zu bestimmten Krankheitsbildern und besonderen Lebensumständen werden so genannte Schwerpunktkuren angeboten. Diese bieten ein gezieltes und umfassendes Behandlungsprogramm zu verschiedenen Themenkreisen sowie den Austausch mit davon ebenfalls Betroffenen an.

Väter erhalten die notwendigen Attest- und Antragsformulare bei ihrer gesetzlichen Krankenkasse, bei Kurberatungsstellen oder im Internet unter www.mutter-kind.de zum Download.

Die Formulare werden vom Haus- oder Facharzt ausgefüllt. Damit kann bei der Krankenkasse oder mit Unterstützung einer Kurberatungsstelle eine Mutter/Vater & Kind-Kur bei der Krankenkasse beantragt werden.