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Schwerpunktkur für Adoptiv- und Pflegefamilien

Wer ein Pflege- oder Adoptivkind in die eigene Familie aufnimmt, geht eine große Herausforderung und Verantwortung ein, die jedoch oftmals unterschätzt werden. Kinder, die von ihrer leiblichen Familie getrennt werden, stehen oft unter erheblicher Belastung, ja Traumatisierung, die sich im Alltag mit der neuen Familie in bizarren Verhaltensweisen äußern können. Massive Konflikte sind vorprogrammiert, die Pflege- bzw. Adoptiveltern sind überfordert, die Familie steht unter Dauerstress, das neu aufgenommene Kind wird plötzlich ungewollt zum „Störfaktor” für alle, schlägt buchstäblich „auf den Magen”. Eine Zerreißprobe für die ganze Familie.

Eine spezielle Mutter/Vater & Kind-Schwerpunktkur hilft dabei, diese Zerreißprobe zu überwinden. Ziel ist es, den Eltern die Möglichkeit zu geben, ihre familiäre Situation weg vom häuslichen Alltag zu betrachten. Sie sollen sich ihrer eigenen Kompetenzen wieder bewusst werden und gemeinsam mit anderen Betroffenen neue Perspektiven entwickeln, um entspannter und offener mit ihrer Situation umgehen zu können.

Ängste und Sorgen der Kinder vermindern

Auch die Adoptiv- und Pflegekinder profitieren davon. Psychologisch angeleitete Trainingsprogramme tragen dazu bei, dass die Ängste und Sorgen der Kinder vermindert werden können. Hier haben sie zudem die Gelegenheit, andere Adoptiv- oder Pflegekinder kennenzulernen, sich mit ihnen auszutauschen und dabei zu erkennen, dass sie mit ihrer Situation nicht allein sind und sich deshalb nicht anders als andere Kinder zu fühlen brauchen.

Auskunft zur Schwerpunktkur „Adoptiv- und Pflegefamilien“ erhalten Sie in den Kliniken:
Klinik Am Kurpark, Tel. 08552 429-0
Klinik Schwedeneck, Tel. 04308 184-0
oder im Internet: www.mutter-kind.de