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Presseberichte

Projekt "Mehr Qualität durch Patientenbefragung
Eltern-Kind-Kuren"
TK und ARGE Eltern & Kind Kliniken legen Ergebnisse vor


100 Prozent Zustimmung: Das erreichten in Teilbereichen einige bayerische Einrichtungen beim wegweisenden Qualitäts-Projekt der Techniker Krankenkasse (TK) mit der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Eltern & Kind Kliniken in Neuhaus am Inn. Es läuft seit drei Jahren und umfasst bundesweit zehn Präventions- und Rehaeinrichtungen, in denen ein Großteil der von der TK bewilligten Eltern-Kind-Maßnahmen stattfinden. Die nun vorgelegten Ergebnisse zeigen aber auch Verbesserungspotentiale auf.

Eine überdurchschnittlich hohe Zustimmung erreichten die Kliniken Alpenhof in Chieming und Sonnenalm in Oberstaufen bei der Behandlung und Betreuung durch das Pflegepersonal. Die Klinik Kurpark in Grafenau errang einen hohen Spitzenwert beim Punkt Sauberkeit, während der Inntaler Hof in Neuburg/Inn restlos mit der Qualität des Essens überzeugen konnte.

Weiterentwicklungspotential haben aber alle Einrichtungen noch bei der allgemeinen Betreuung der Kinder und den Freizeitangeboten für die Kleinen. Christian Bredl, Leiter der TK in Bayern: "Auch die ärztliche Behandlung könnte sich trotz positiver Tendenz noch weiter verbessern." Entscheidend sei aber für jede Einrichtung, ob die Familien sie weiterempfehlen würden. Das bejahen rund 60 Prozent der Patienten im Schnitt über alle Kliniken. "Daran müssen einige Einrichtungen noch arbeiten, um eine höhere Zustimmung zu erreichen", weist Bredl hin.

Etwa zwei Wochen nach der Kur sendet die TK Fragebögen an die betroffenen Eltern. Sie können so beispielsweise die ärztliche Betreuung oder das Pflegepersonal bewerten. Aber auch Fragen zur Lage und Sauberkeit der Klinik, zum Essen oder ob sie die Einrichtung weiterempfehlen würden, stehen auf dem Bogen. Als Orientierung gilt der Durchschnittswert aller Eltern-Kind-Einrichtungen, mit denen die TK kooperiert. Ziel ist es, die sogenannte Benchmark in allen Bereichen kontinuierlich zu verbessern. Diesen Prozess unterstützt das in allen Kliniken eingeführte Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001:2008, das durch eine externe Institution zertifiziert wurde.

Laut Bundesministerium für Gesundheit werden jährlich etwa 120.000 Familienmaßnahmen zur Vorsorge- und Rehabilitation von den gesetzlichen Kassen bezahlt. Die TK wird in diesem Jahr über 13.000 Eltern-Kind-Kuren bewilligen - rund 15 Prozent mehr als im Jahr 2007. "Wir haben im Schnitt ein Drittel mehr beitragsfrei mitversicherte Familienangehörige als andere Krankenkassen. Daher engagieren wir uns besonderes für ständig steigende Qualität bei Eltern-Kind-Maßnahmen", erklärt Bredl. Am besten sei das durch die Beurteilung der Betroffenen möglich, so der TK-Chef weiter.

"Dieses Instrument ist auch für uns bedeutend. So können wir die konkreten Wünsche der Patienten ermitteln", sagt Otto Wagner, ARGE-Geschäftsführer. "Die zusätzliche Qualität ist ein Wettbewerbsvorteil für alle Beteiligten." Laut Wagner profitieren am meisten die Familien, wenn ihnen eine medizinische Versorgung nach ihren Bedürfnissen zur Verfügung gestellt werden kann.

Mehr zum Thema unter www.tk-online.de/lv-bayern, Suchbegriff "Mutter- oder Vater-Kind-Kuren" und unter www.mutter-kind.de

Ansprechpartner:

Roland Berlinger
GL Marketing/Projektmanagement
ARGE Eltern & Kind Kliniken
Millberger Weg 1
94152 Neuhaus am Inn
Telefon: 08503 9004-0
E-Mail: berlinger@mutter-kind.de

Stephan Mayer
Pressereferent TK-Landesvertretung Bayern
Grafinger Str. 2
81671 München
Telefon: 089 49069-621
E-Mail: Stephan.Mayer@tk-online.de