Die Mutter/Vater & Kind-Kur

Der römische Dichter Juvenal schrieb, es wäre wünschenswert, dass ein gesunder Geist in einem gesunden Körper wohne, „mens sana in corpore sano“. Das körperliche Wohlergehen ist maßgeblich von der psychischen Verfassung und die Psyche wiederum vom körperlichen Wohlergehen abhängig. Ist dieses innere Gleichgewicht gestört, wird der Mensch krank.

Eine Mutter/Vater & Kind-Kur – als medizinische Vorsorge- oder Rehabilitationsmaßnahme – kann diese für die Gesundheit wichtige Balance wieder herstellen. Die hier vorgestellten Fachkliniken arbeiten nach einem weitreichenden Lebens- und Gesundheitsverständnis und bauen auf ein Behandlungskonzept, welches Körper, Geist und Seele gleichermaßen umfasst. Die großen und kleinen Patienten/-innen werden in den Kliniken während ihres dreiwöchigen stationären Aufenthaltes von interdisziplinär arbeitenden Fachärzteteams betreut, Hand in Hand mit Diplompsychologen, Sport- und Physiotherapeuten, Diätassistenten, Sozialpädagogen, Erziehern und dem Pflegepersonal. Nach gründlicher Durchsicht der Unterlagen, einem persönlichen Aufnahmegespräch und einer umfassenden Aufnahmeuntersuchung, wird für die Erwachsenen und je nach Indikation auch für die Kinder ein ganzheitlicher, individueller Therapieplan erstellt, der zusätzlich zu der modernen Schulmedizin, psychologische und naturheilkundliche Behandlungen einbindet. Durch den gemeinsamen Kuraufenthalt von Mutter/Vater und Kind werden Heilungsprozess und Kurerfolg zusätzlich positiv beeinflusst.

In der Regel nehmen die Kliniken Kinder im Alter von wenigen Monaten bis zu zwölf Jahren auf; Ausnahmen sind nach Rücksprache möglich. Für behinderte Kinder gibt es im Allgemeinen keine Altersbegrenzung, jedoch ist eine Attestprüfung notwendig, um eine Aufnahme ermöglichen zu können. Um einen bestmöglichen Kur- und Heilerfolg zu gewährleisten, werden die Kinder ab drei Jahren vor- und nachmittags von pädagogischen Fachkräften liebevoll und fürsorglich in altershomogenen Gruppen von Montag bis Freitag betreut. Auf dem Programm stehen Spiele, Basteln, Malen, die Natur erkunden, Sport - einfach alles, was Spaß macht. Durch die neue Umgebung wird das soziale Verhalten der Kinder gefördert, ihre Kreativität angeregt. Sie entdecken neue eigene Fähigkeiten und erfahren diese umzusetzen. Die ganz Kleinen unter 3 Jahren finden zu Therapiezeiten von Mutter/Vater und nach individueller Absprache viel Nestwärme in der Krabbelgruppe und werden dort wohl behütet. Schulkinder erhalten eine qualifizierte Hausaufgabenbetreuung und einige Kliniken ermöglichen einen Schulbesuch vor Ort.